Viele Unternehmen tun etwas für Mental Health. Nicht immer das Richtige.

Resilienztraining, EAP-Hotline, Achtsamkeitskurs. Die meisten Konzerne haben das schon. Und die meisten BGM-Verantwortlichen wissen: Es reicht nicht. Denn selbst, wenn die einzelnen Maßnahmen gut ausgestaltet sind, verpuffen sie ohne struktuvelle Grundlage gerne vollständig.

Ich berate Unternehmen an der Stelle zwischen Training und Struktur.

Mit dem Rüstzeug einer approbierten Psychotherapeutin – und dem Verständnis von jemandem, der Konzernrealität von innen kennt.

Kurze Anmerkung: Auf dieser Seite spreche ich Dich im respektvollen Du an – so wie auf der gesamten Website. In der Praxis richte ich mich nach dem, was Du und Dein Unternehmen bevorzugen. Aber die Erfahrung zeigt: Besonders wenn es um psychische Gesundheit geht, wollen die meisten das Du.

Warum konventionelles BGM oft nicht reicht

Situationseinstieg

Einige bekannte deutsche Unternehmen haben mich um Feedback für ihre BGM-Jahresplanung gebeten, um einfach nochmal eine externe professionelle Einschätzung einzuholen und von Best Practices anderer Unternehmen zu lernen. Meist finde ich eine gut durchdachte und gut gemeinte Planung vor, die trotzdem an mehreren Stellen an der Realität vorbeiführt.

Das sagen ich deswegen so direkt, weil es den meisten Unternehmen so geht. In der internen Planung geht oft der Überblick verloren, den eine externe fachkundige Person mitbringen kann. Die meisten externen Beratenden hingegen machen sich keine Vorstellungen von den internen Abläufen und Anforderungen eines Konzerns.

Das eigentliche Problem

BGM-Programme erreichen die Menschen, die ohnehin kommen. Wer zum Achtsamkeitskurs geht, hatte schon vorher ein Bewusstsein für das Thema. Wer wirklich in der Krise ist – oder zu stolz, um Hilfe zu suchen – sitzt nicht im Training.

Manchmal fragen mich HR-Fachkräfte: „Wie kriegen wir die Muffel in die Trainings?“ Die eigentliche Frage dahinter: Welche Unternehmenskultur, welche Führungshaltung, welche Prozesse braucht es, damit Gesundheit kein Nischenthema bleibt?

Ganz oft müssen wir dafür erst einmal Awareness und Akzeptanz bei einer Reihe von Stakeholdern schaffen. Was sind deren Bedarfe wirklich? Wie muss das BGM geschnitten sein, damit es wirklich Nutzen bringt? Genau hier setze ich an.

Mein Ansatz

Ich arbeite nicht mit Standardpaketen. Ich schaue mir an, was gerade gebraucht wird – und dann entscheiden wir gemeinsam, was Sinn macht.

Das kann eine einmalige strategische Draufsicht sein. Oder ein Ausbildungsprogramm über mehrere Monate. Oder ein Retainer, der sicherstellt, dass ich für akute Fälle tatsächlich erreichbar bin. Meistens fängt es mit einem Gespräch an, in dem wir die Situation ordnen und die Anforderungen und Rahmenbedingungen klären.

Bei Bedarf nutze ich mein Netzwerk, um noch mehr Perspektiven und Epxertise in den Prozess zu holen.

Formate: Baukasten statt Katalog

BGM-Beratung

Externe Draufsicht auf bestehende Maßnahmen. Gap-Analyse. Konkrete Empfehlungen, was wirkt – und was nur gut aussieht. Für Unternehmen, die ihre Mental-Health-Strategie ernstnehmen und dafür einen Blick brauchen, der sowohl klinisch als auch unternehmerisch fundiert ist.

Betriebliches Eingliederungsmanagement für Führungskräfte

BEM für Führungskräfte ist ein Sonderfall. Der Prozess ist gesetzlich definiert – aber wie man ihn für eine Person gestaltet, die gleichzeitig Verantwortung trägt und schutzbedürftig ist, das ist eine eigene Kunst. Ich begleite Unternehmen und Führungskräfte durch diesen Prozess: strukturiert, diskret, mit Blick auf beide Seiten.

Psychologische Erste Hilfe: Führungskräfte- und HR-Entwicklung sowie Train the Trainer

Mein eigens entwickeltes Ausbildungsprogramm für Schlüsselpositionen im Unternehmen: HR, BGM, Führungskräfte, Betriebsrat etc. Die meisten PEH-Trainings kommen aus der Gemeindepsychiatrie und passen nicht zum deutschen Unternehmenskontext. Meins ist direkt darauf zugeschnitten.

Buchbar direkt über mich oder meinen Vertragspartner Haufe. Wenn ihr Euch ein maßgeschneidertes Programm wünscht, meldest Du Dich am besten direkt bei mir. Wenn das offene Programm mit Teilnehmenden aus anderen Firmen spannend ist, buche gerne Plätze in meinen Haufe-Trainings.

Übliche Inhalte, individuell zusammenstellbar: Basisseminar (psychische Krisen, Erkrankungen, arbeitsrechtliche Grundlagen, Gesprächsführung) + mindestens drei aus fünf Deep-Dive-Modulen (Burnout/Depression, Lebenskrisen & Trauer, Angst/Trauma/Zwänge, Sucht & schädlicher Konsum, Neurodivergenz) + individuelles Fachgespräch.

Impulsvorträge & Panels

Für Konferenzen, interne Führungsveranstaltungen, HR-Events. Themen: Mentale Gesundheit als Unternehmensstrategie, Neurodivergenz im Arbeitsleben, Führung unter Druck. Mit dem Vorteil, dass ich nicht nur Forschung & Psychotherapiepraxis kenne – ich kenne den Alltag in Konzernen von innen.

Notfallpsychologie & Krisenintervention

Wenn im Unternehmen etwas Ernstes passiert — ein Suizid, ein Todesfall, ein traumatisches Ereignis. Ich bin Notfallpsychologin und begleite Unternehmen in akuten Krisen: Was tun? Wer spricht mit wem? Wie kommuniziert man intern? Wie begleitet man ein Team durch das, was danach kommt?
Mehr dazu unter Krise

Neurodiversität im Arbeitsalltag

Dieser Bereich liegt mir besonders am Herzen – und er wächst. Für 1:1 Coachings in Deinem Unternehmen bin ich direkt ansprechbar. Für Gruppenformate und Workshops speziell zu Neurodiversität und Neurodivergenz (ADHS, Autismus, Hochbegabung und Co.) im Teamkontext, empfehle ich die die „DragonRiders | Akademie für Neuridoversität“. Die DragonRiders ist meine GbR, die ich 2024 mit Axel Konrad gegründet habe.
Zur DragonRiders-Akademie

Mein Buch „Psychische Belastungen in Unternehmen erkennen und souverän begleiten.“

Ein Praxisbuch für Führung und HR.

Dieses Buch gibt es, weil sich viele Fragen von Führungskräften regelmäßig wiederholen und es ein Standardwerk braucht, das unter anderem folgende Fragen klärt: Was tue ich, wenn eine Mitarbeiterin anfängt zu weinen? Darf ich nach Suizidgedanken fragen? Wie führe ich das BEM-Gespräch, wenn ich gleichzeitig den Druck des Unternehmens im Nacken spüre?

Es ist kein Ratgeber für therapeutisch tätige Personen. Es ist für Menschen, die Verantwortung in Organisationen tragen, die keine klinische Ausbildung haben – und die trotzdem täglich mit diesen und ähnlichen Situationen umgehen.

Für wen das passt

Ich arbeite hauptsächlich mit Konzernen und größeren Mittelständlern – Unternehmen, die HR-Strukturen haben und über Einzelmaßnahmen hinausdenken. Mit BGM-Verantwortlichen, die wissen, dass eine Yoga-Stunde kein Gesundheitskonzept ist. Mit CHROs, die verstehen, dass mentale Gesundheit ein strategisches Thema ist, das Produktivität und Zusammenhalt im Unternehmen fördert. Mit Vorständen, die merken, dass ihr Unternehmen Führungskräfte verliert – und diesen Trend umkehren wollen. Aber immer wieder auch gerne mit Start und Scale Ups, die neue Wege gehen wollen und Impulse brauchen.

Was ich nicht bin:

Ich bin kein klassischer BGM-Dienstleister mit Kurskatalog. Kein Massen-EAP-Anbieter mit Call-Center. Keine Coachin, die ohne klinisches Fachwissen Resilienz-Workshops verkauft.

Nächster Schritt

Am besten starten wir mit einer Mail oder/und einem kurzen Gespräch – damit ich verstehe, was bei Dir und in Deinem Unternehmen gerade wirklich gebraucht wird. Konditionen auf Anfrage.

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